|
|
![]() |
|
18.Juli 2008Die Tageszeitung “Bihoreanul” berichtet in ihrer Ausgabe vom 7. Juli 2008, dass die Kosten für denBau der Siebenbürgen-Autobahn von 2,2 Mrd. Euro auf mittlerweile 7,17 Mrd. Euro gestiegen seien. Die Länge der zumeist nach Kriterien des “geringen Raumwiderstands” geplanten Trasse durch große Gebiete hoher Biodiversität (u. a. Natura2000-Gebiete) beträgt 415km und zählte bereits 2002 zu den teuersten Autobahn-Projekten Europas. Der Bau war 2002 ohne Ausschreibung an die US-Firma Bechtel vergeben worden und soll über Staatsschulden finanziert werden. Fünf Jahre nach Beginn des umstrittenen Projekts ist kein Kilometer Fahrbahn übergeben worden. Der gesamte Artikel kann unter dem folgenden Link gelesen werden: Afarăra cu românii!. 08.Juli 2008von Jens Langer Eginald Schlattner zum 75. Geburtstag am 13.9.2008 Am Horizont lodern zwei mächtige Holzstöße zum Himmel. Damit versuchen auch in dieser Augustnacht 2007 die Bauern in der Ferne das Maisfeld am Waldrand vor den Wildschweinen zu schützen. Von der Galerie eines Bauernhauses im rumänischen Transilvanien aus ein archaischer Anblick! Diese Archaik wird von den Schauern des gegen Mitternacht einsetzenden Landregens gelöscht und ertränkt, so sehr sich die Dorfbewohner auch mühen, das Feuer erneut anzufachen und zu erhalten, wie selbst aus der Ferne eine Zeit lang an einzelnen, mit frischer Kraft auflodernden Feuerschüben zu erkennen ist. Neben den urtümlichen Flammen jener Augustnacht werden täglich unzählige Holzfeuer in Küchen und Stuben, auf Höfen und Feldern angefacht und gehütet; denn auch sie werden gebraucht, um zu überleben. >>> weiterlesen 05.Juli 2008Der Verein „Hosman Durabil“ bemüht sich um Steigerung der Lebensqualität für die Dorfbevölkerung / Von Karoline Langer Imposant erheben sich die Gipfel der Fogarascher Berge / Munţii Făgăraş im Rücken des 800-Seelen Ortes. Die prächtige Kirchenburg vor ihren Füßen versucht es ihnen gleich zu tun und ragt aus der Dorfmitte empor. Von außen betrachtet scheint es, als sei in Holzmengen / Hosman wie in unzähligen anderen Dörfern auch, die Zeit stehengeblieben. Wo traditionelles Leben und Handwerk noch den Alltag der Menschen bestimmen, erfährt der Betrachter ein herrlich idyllisches Bild. Auch daraus schöpft sich der Reichtum der einmaligen Kultur- und Naturlandschaft. Jenseits verklärter Blicke aber gestaltet sich die Lebenswirklichkeit der Dorfgemeinschaft in der Gegenwart. Im Zuge von Modernisierungsprozessen, Arbeitsmigration und Verstädterung ist es darum ein wünschenswerter Beitrag, Dorfentwicklungen zu fördern, welche auch durch den Erhalt des baulichen wie kulturellen Erbes die Lebensqualität der Einheimischen absichern. >>> weiterlesen |