18.Juli 2008

Transilvanian Brunch: Nucet/ Johannisberg, 26.07.2008, 11 am - 3 pm
[ KulturLand. ]

Transilvanian Brunch - Nucet, 26.7.2008

10.Juli 2008

Update: Kostenexplosion bei umstrittenem Bau der Siebenbürgen-Autobahn
[ Mediu. ]

Die Tageszeitung “Bihoreanul” berichtet in ihrer Ausgabe vom 7. Juli 2008, dass die Kosten für denBau der Siebenbürgen-Autobahn von 2,2 Mrd. Euro auf mittlerweile 7,17 Mrd. Euro gestiegen seien. Die Länge der zumeist nach Kriterien des “geringen Raumwiderstands” geplanten Trasse durch große Gebiete hoher Biodiversität (u. a. Natura2000-Gebiete) beträgt 415km und zählte bereits 2002 zu den teuersten Autobahn-Projekten Europas. Der Bau war 2002 ohne Ausschreibung an die US-Firma Bechtel vergeben worden und soll über Staatsschulden finanziert werden. Fünf Jahre nach Beginn des umstrittenen Projekts ist kein Kilometer Fahrbahn übergeben worden.

Der gesamte Artikel kann unter dem folgenden Link gelesen werden: Afarăra cu românii!.
Informationen zur Autobahn - aus Firmensicht! - sind unter www.autostradatransilvania.ro abrufbar. Dort gibt es auch eine Karte zum derzeit geplanten Streckenverlauf.

08.Juli 2008

Wo das Feuer brennt. Kulturlandschaft in Siebenbürgen jenseits der Kulturmetropolen
[ KulturLand. ]

von Jens Langer

Eginald Schlattner zum 75. Geburtstag am 13.9.2008

Am Horizont lodern zwei mächtige Holzstöße zum Himmel. Damit versuchen auch in dieser Augustnacht 2007 die Bauern in der Ferne das Maisfeld am Waldrand vor den Wildschweinen zu schützen. Von der Galerie eines Bauernhauses im rumänischen Transilvanien aus ein archaischer Anblick! Diese Archaik wird von den Schauern des gegen Mitternacht einsetzenden Landregens gelöscht und ertränkt, so sehr sich die Dorfbewohner auch mühen, das Feuer erneut anzufachen und zu erhalten, wie selbst aus der Ferne eine Zeit lang an einzelnen, mit frischer Kraft auflodernden Feuerschüben zu erkennen ist.
Um solche Feuer hatten sich in der Steppe der Verbannung die rumänischen Zigeuner in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts versammelt wie seit Urzeiten in ihren Zeltlagern, und sie suchten Schutz vor den Klauen des Krieges, die sie dennoch immer wieder tödlich trafen. So sah es der mörderische Deportationsplan der Regierenden vor, ursprünglich in diesem Krieg Deutschland verbündet, in der Endphase mit dessen Feindmächten alliiert.

Neben den urtümlichen Flammen jener Augustnacht werden täglich unzählige Holzfeuer in Küchen und Stuben, auf Höfen und Feldern angefacht und gehütet; denn auch sie werden gebraucht, um zu überleben. >>> weiterlesen

05.Juli 2008

Zeitgemäße Interpretation dörflichen Lebens
[ KulturLand. ]

Der Verein „Hosman Durabil“ bemüht sich um Steigerung der Lebensqualität für die Dorfbevölkerung / Von Karoline Langer

Imposant erheben sich die Gipfel der Fogarascher Berge / Munţii Făgăraş im Rücken des 800-Seelen Ortes. Die prächtige Kirchenburg vor ihren Füßen versucht es ihnen gleich zu tun und ragt aus der Dorfmitte empor. Von außen betrachtet scheint es, als sei in Holzmengen / Hosman wie in unzähligen anderen Dörfern auch, die Zeit stehengeblieben. Wo traditionelles Leben und Handwerk noch den Alltag der Menschen bestimmen, erfährt der Betrachter ein herrlich idyllisches Bild. Auch daraus schöpft sich der Reichtum der einmaligen Kultur- und Naturlandschaft. Jenseits verklärter Blicke aber gestaltet sich die Lebenswirklichkeit der Dorfgemeinschaft in der Gegenwart. Im Zuge von Modernisierungsprozessen, Arbeitsmigration und Verstädterung ist es darum ein wünschenswerter Beitrag, Dorfentwicklungen zu fördern, welche auch durch den Erhalt des baulichen wie kulturellen Erbes die Lebensqualität der Einheimischen absichern. >>> weiterlesen

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