Als der Schriftsteller, Soziologe und Psychologe György Konrád am 24. Mai den diesjährigen Karlspreis erhielt, verzichtete er in seiner Dankesrede nicht darauf, daran zu erinnern, daß dieser Preis zuvor zwei wichtigen Repräsentanten für die NATO-Bombardierungen Jugoslawiens 1999 zugesprochen worden war. Konrád hatte diesen Krieg auf das Schärfste kritisiert.
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